Missbrauch des Gabenzauns

Zum 1. April 2020 startete die Wohnungsnotfallhilfe der Stiftung LICHTBLICK unterstützt von der Baugesellschaft Hanau, der Agentur Einzigkartig und der Druckerei MC Druck einen Gabenzaun an der Rückseite der Alten Johanneskirche.

Der Gabenzaun wurde über viele Monate immer wieder von Menschen gut bestückt, die seinen Sinn verstanden hatten:  Warme Kleidung, wetterfeste Schuhe, haltbare Lebensmittel, alles regendicht verpackt, für obdachlose oder bedürftige Menschen. Allen Spendern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Die letzte großartige Aktion führte der Motoradclub Road – Jumpers Ortenberg durch, die während der gesamten Adventszeit den Gabenzaun immer wieder mit wetterfest verpackter warmer Kleidung, Schlafsäcken und Isomatten behängte.

Leider gab es auch immer wieder Besucher des Gabenzaunes, die alle Tüten aufrissen und den Inhalt achtlos umherwarfen. Schade um diese Spenden, die rasch vom Regen verdorben niemandem mehr nützlich sein konnten und von den Mitarbeitenden der Wohnungsnotfallhilfe entsorgt werden mussten.  

In den letzten Wochen wurde jedoch zunehmend einfach Sperrmüll am Gabenzaun abgeladen. Es ist sehr traurig, dass die Unverfrorenheit Einzelner dieses Projekt beendet, aber wir können nicht zulassen, dass sich an diesem Ort eine wilde Müllkippe bildet. Der Gabenzaun wurde deshalb am 14.01.2021 abgebaut.

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei all jenen bedanken, die den Gabenzaun mit nützlichen Gaben bestückt haben, die uns geholfen und auch zwischendurch aufgeräumt und den Müll beseitigt haben und damit zum Segen für bedürftige Menschen geworden sind.

Das Team der Wohnungsnotfallhilfe von LICHTBLICK

 


Nikolaus auf dem Motorrad

„Euer Gabenzaun ist zu klein, da passt nicht alles drauf.“ Mit diesen bedeutungsvollen Worten meldete sich „Big George“ vom Road Jumpers Ortenberg - Motorrad Club bei Jutta Knisatschek von LICHTBLICK.

Mit Hilfe der Baugesellschaft Hanau war diesem Mangel schnell Abhilfe geleistet und ein zweites Bauzaunelement aufgestellt. Mitglieder des RJO – MC wollten sich bedürftiger Menschen annehmen, starteten einen Aufruf bei Freunden und Bekannten und erhielten so viel Unterstützung, dass sie zeitweise ihr Clubhaus nicht mehr nutzen konnten, da dort alle Spenden gelagert wurden.

Ab Nikolaus wurde an allen Adventwochenenden und Weihnachten der Gabenzaun so reichhaltig mit wetterfester Kleidung, Schlafsäcken, Isomatten und haltbaren Lebensmitteln bestückt, dass er fast umzukippen drohte.

Die Mitarbeitenden des Betreuten Wohnens von LICHTBLICK, die den Gabenzaun „pflegen“ waren begeistert von diesem Engagement, dass offenbar bei den Empfängern gut ankam, denn montags war der Gabenzaun meist schon wieder leer. „Eine wirklich tolle Aktion“, freute sich Jörg Mair, stellv. Geschäftsführer und Abteilungsleiter des Betreuten Wohnens.

 

 

 


Firma Matthes aus Maintal bei Stiftung LICHTBLICK - Jährliche Spende zur Weihnachtszeit

Bereits seit 12 Jahren unterstützt die Firma Matthes • Beschaffung - Einkauf - Logistik • aus Maintal soziale Projekte und Stiftungen in der Region mit einer Geld-Spende zum Jahresende.

Peter Oberländer als Geschäftsführer des Bürodienstleisters freut sich auch dieses Jahr, die Stiftung LICHTBLICK mit einem großzügigen Scheck zu unterstützen und findet dafür in Prokurist Udo Weitzel vollste Unterstützung.

Es kann schon fast als Tradition gelten, dass beide in der Weihnachtszeit bei LICHTBLICK auf einen Kaffee vorbeischauen, um sich vor Ort ein Bild von der Einrichtung zu machen.

Peter Oberländer zeigt sich besonders von den vielfältigen Angeboten für benachteiligte Menschen, wie Betreutes Wohnen oder die Familienbildung, beeindruckt, während Udo Weitzel die Ressourcen schonende Wiederverwendung von gebrauchten Fahrrädern, sowie die Verteilung überschüssiger Lebensmittel an Bedürftige in der Hanauer Tafel sehr positiv bewertet.

Jutta Knisatschek, die Geschäftsführerin von LICHTBLICK freute sich gleichermaßen über die aufmerksamen und interessierten Besucher der Firma Matthes, wie über den großzügigen Scheck, um die Arbeit von LICHTBLICK auch in Zeiten von Corona – bedingten Einbußen fortführen zu können.

 


BSH Hausgeräte GmbH spendet 21 Waschmaschinen!

„Wir brauchen 21 Waschmaschinen“, mit dieser Bitte wandte sich LICHTBLICK an verschiedene Hersteller und Vertriebsfirmen.

Eine große Bitte – aber manchmal geschehen noch Wunder – denn sie wurde erfüllt!

Die 70 Klienten des Betreuten Wohnens bei LICHTBLICK mussten sich bisher 2 Waschmaschinen und 2 Trockner teilen, denn mehr Maschinen würden das Stromnetz überlasten und wären in der kleinen Waschküche in der Geschäftsstelle am Goldschmiedehaus 1 auch nicht unterzubringen.  In Zeiten von Corona eine besonders schwierige Situation, sollen doch einerseits Sauberkeit und Hygiene gefördert, andererseits unnötige Kontakte vermieden werden.  Die Lösung schien ganz einfach: Damit die Klienten nicht zu den Waschmaschinen kommen müssen, sollten die Waschmaschinen in die Übergangswohnungen der Klienten kommen –  Blieb nur die Frage: woher nehmen???

Dr. Carla Kriwet, Vorsitzende und CEO der Firma BSH Hausgeräte GmbH mit Sitz in München meldete sich nur wenige Tage nach dem Hilferuf und versprach Unterstützung. Von der Geschäftsführung über den Vertrieb, Logistik und Kommunikation, waren alle Vertreter und Mitarbeitenden der BHS Hausgeräte GmbH voller Freude helfen zu können und dieses Projekt zum Laufen zu bringen.

 „Für unsere Klienten“, freuten sich Marion Wegner von der Wohnraumhilfe und Jörg Mair, stellv. Geschäftsführe und Abteilungsleiter des Betreuten Wohnens „sind die Waschmaschinen in den Übergangswohnungen eine enorme Erleichterung, besonders für die älteren oder gehbehinderten unter ihnen.“ „Eine Spende über 21 hochwertige Bosch – Waschmaschinen ist schon an sich eine großartige Sache, aber das Engagement und Entgegenkommen, die Freundlichkeit und Wertschätzung für soziale Arbeit, die das Team der BSH Hausgeräte GmbH an den Tag legte, ist fast ein noch größeres Geschenk“, bedankte sich Jutta Knisatschek, die Geschäftsführerin von LICHTBLICK.

 

1. Foto von links:
Marion Wegner, Wohnraumhilfe, Jutta Knisatschek, Geschäftsführung, Jörg Mair, stellv. Geschäftsführung und Abteilungsleitung Betreutes Wohnen

 


LICHTBLICK gewinnt den 1. Platz des JURY-Preises

im Rahmen des Nachhaltigkeitspreises der Stadt Hanau.

 

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung – der Nachhaltigkeitspreis der Stadt Hanau fördert und unterstützt Einzelpersonen, Vereine und Unternehmen bei der Umsetzung von Ideen und Projekten. Der Nachhaltigkeitspreis 2020 der Stadt Hanau erhielt 27 Bewerbungen für nachhaltige Projekte. Die erste digitale Preisverleihung am 02.06.2020 präsentierte 10 Gewinner.

Mit dem Projekt Marienkir(s)chgarten hat LICHTBLICK den 1 Platz des Jury – Preises gewonnen, darüber freuen wir uns sehr!

 

 


Stiftung LICHTBLICK - Marienkir(s)chgarten Innenstadt

 

Der Innenstadtbereich rund um den Freiheitsplatz ist überwiegend von versiegelten Bodenflächen und Beeten, bzw. Grünstreifen ohne Blühpflanzen geprägt. Dadurch können Schmetterlinge und andere wichtige Insekten kaum Nahrung oder Aufenthaltsorte finden.

LICHTBLICK will die unattraktiven Grünflächen entlang des Parkplatzes „Rappenplatz“ mit einem mit dem Umweltzentrum abgestimmten Pflanzplan neu gestalten.

Dazu bitten wir Gärtnereien um Unterstützung bei der Beschaffung der benötigten Pflanzen, die durch die Klienten des Betreuten Wohnens ausgepflanzt und gepflegt werden sollen.  Auch Hanauer Bürger können sich durch Spenden, Gartenwerkzeuge und -geräte, sowie Pflanzen an dem Projekt beteiligen. Ebenfalls soll die Karl-Rehbeinschule angefragt werden, ob eine Beteiligung z. B. im Rahmen einer Projektwoche vorstellbar wäre. Der „Altstadtkreis“ eine Initiative von sozialen und kulturellen Einrichtungen der Hanauer Altstadt (Familien- und Spielhaus Marienkirchgasse, Marienkirche, Goldschmiedehaus, IGHA, LICHTBLICK, IB etc.) könnte sich im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten gleichfalls an dem Projekt beteiligen.

Auf diese Weise verstärkt sich die Identifikation mit dem entstehenden „Marienkir(s)chgarten und die übliche „Verschmutzung“ von Grünflächen könnte reduziert werden. Nach den Sommerfeien sollen alle „Projektpartner“ auf ihre mögliche Beteiligung angesprochen werden – wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!