Grüne Soße Einladung im Vinzenz Krankenhaus fällt aus

Trotz Pandemie:  Liebevolle Ostergaben des St. Vinzenz Krankenhauses

Bereits seit vielen Jahren gehört die Einladung zum Grüne Soße Essen im Vinzenz Krankenhaus für die Kunden der Hanauer Tafel zu einem der Höhepunkte im Jahreskreis. Schon in 2020 musste diese liebgewordene Tradition wegen der Corona Pandemie ausfallen und leider kann diese von den Schwestern und Mitarbeitenden des Vinzenz Krankenhauses so leidenschaftlich vorbereitete Veranstaltung wegen der Corona Beschränkungen auch in diesem Jahr nicht stattfinden – was sowohl die Tafelkunden als auch die Mitarbeitenden des Vinzenz Krankenhauses sehr betrübt.

Ein großer Dank geht an Konventsoberin Schwester Annette Bieker und Ihr Team sowie an Pflegedirektorin Frau Jutta Berg und die Mitarbeiter des St. Vinzenz Krankenhauses, die es sich nicht nehmen ließen, dennoch ein wenig Osterstimmung in die Hanauer Tafel zu bringen und haltbare Lebensmittel und Hygieneartikeln für den täglichen Bedarf spendeten. Diese Gaben sind besonders willkommen, da aufgrund der Feiertage einige Ausgaben in der Hanauer Tafel ausfallen müssen und die haltbaren Lebensmittel diese Zeit überbrücken helfen.

Vor allem freuen sich die Tafelmitarbeitenden, die vielen liebevoll gebastelten und wunderbar befüllten Osterkörbchen aus dem Vinzenz Krankenhaus an die Tafelkunden auszugeben, denn die Tafel ist seit Montag, 22.03.2021 wieder geöffnet.

„Schön zu spüren, dass wir nicht alleine sind in den ungewissen Zeiten der Pandemie“, bedankt sich Annette Geier - Neugebauer, Leiterin der Hanauer Tafel.

 


Masken von den Tafeln

Der neueste Beschluss der Bundesregierung zu den aktuellen Maßnahmen im Lockdown

schreibt das Tragen von medizinischen Masken = OP-Masken oder FFP 2 Masken im öffentlichen Raum vor. Diese Masken können nicht wie Stoffmasken immer wieder gewaschen und erneut getragen werden und sind deshalb auf Dauer recht kostspielig.

Um auch Menschen mit „kleinem Budget“ das Tragen dieser Masken zu ermöglichen, hat die hessische Landesregierung angekündigt bedürftige Menschen mit 1 Million Masken zu versorgen.

„Die Verteilung der Masken soll über die Hessischen Tafeln erfolgen“ wurden die Leiterinnen der Hanauer Tafel Annette Geier – Neugebauer und Gordana Herzberger – Kapetanic von der Hessischen Landesregierung überrascht. Leider wurde diese grundsätzlich gute und sinnvolle Aktion weder mit dem Hessischen Tafelverband noch mit den Tafeln abgestimmt und auf die Ankündigung folgte auch noch keine Lieferung der versprochenen 1.000 000 Masken.  

OB Claus Kaminsky war wichtig, dass die Tafelkunden mit den ab dem 23.01.2021 vorgeschriebenen Masken kostenlos versorgt werden können, deshalb sprang die Stadt Hanau in die Bresche. Pünktlich vor der Lebensmittelausgabe am Freitag brachte Sven Holzschuh vom Hygiene-Team der Stadt Hanau 2.000 Masken für die Ausgabe an die Tafelkunden vorbei. „Die zusätzliche und ungeplante Abgabe der Masken an die Tafelkunden wird zwar die Lebensmittelausgabe verlängern, aber wir wollen tun, was wir können, um die Tafelkunden zu unterstützen“, ließen sich Herzberger-Kapetanic und Geier-Neugebauer vernehmen.

„Schön, wenn auf diese Weise „kleine Pannen“ zwischen Planung und Ausführung in dieser schwierigen Zeit doch noch gemeinsam bewältigt werden können. Diese Seite der Pandemie sollten wir nicht unterschätzen“, meinte Jutta Knisatschek, Geschäftsführerin von LICHTBLICK.

 


Liebe Freunde der Hanauer Tafel,

haben Sie vielen herzlichen Dank für mehr als 3.000 Päckchen für die Weihnachtspäckchenaktion der Hanauer Tafel im vergangenen Jahr 2020.

Die Helfer der Hanauer Tafel waren mehr als beeindruckt von der schieren Anzahl der gespendeten Päckchen.  Die meisten waren schön verpackt und die Tafelkunden hatten sicher auch ihre Freude an dem Inhalt.

Leider war das nicht bei allen Päckchen der Fall und wir haben lange überlegt, wie wir nachfolgende Botschaft an die Spender der Weihnachtspäckchen richten sollen, ohne dass es zu Kränkungen oder Unmut kommt. Die meisten Spender und Spenderinnen nehmen schon viele Jahre an der Weihnachtspäckchenaktion der Hanauer Tafel teil, sodass wir hoffen, dass ein offenes Wort, Sie nicht verletzt, sondern als Hinweis verstanden wird.

In 2020 hatten wir deutlich mehr Weihnachtspäckchen erhalten, als in allen Jahren zuvor. Leider zeigten uns die Beschenkten auch Päckchen, die die Tafelkunden eher traurig und enttäuscht zurückließen. Bei einigen Päckchen schien es, als seien darin die Reste der Aufräumaktionen während des Lockdown gelandet.

Bitte bedenken Sie, dass „abgeliebte“ Stofftiere, deutlich getragene Lieblingsschuhe und ungereinigte Bekleidung bei den Päckchenempfängern kein Gefühl der Freude, sondern der Scham und des mangelnden Respekts ihnen gegenüber auslösen.

Menschen, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen oder sozialen Lage auf die Hanauer Tafel angewiesen sind, möchten zu Weihnachten nicht auch noch die „Reste“ der Gesellschaft geschenkt bekommen. Abgesehen davon stellen gebrauchte und ungereinigte Textilien besonders in Zeiten von Corona ein erhebliches Hygienerisiko dar. Die zurück gegebenen Päckchen, enttäuschter Tafelkunden mussten zudem von uns ausgepackt und kostenpflichtig entsorgt werden.

Halten wir uns nun nicht länger mit Vergangenem auf, sondern schauen auf die Weihnachtspäckchenaktion 2021.
Hier unsere Hinweise dazu: Bitte

  • nutzen Sie eine feste Verpackung in schuhkartongröße - nicht größer und nicht kleiner -  Sie erleichtern uns damit ganz wesentlich das Einräumen der Päckchen.
  • kennzeichnen Sie gut sichtbar und deutlich für welchen Empfänger Sie das Päckchen gedacht haben:  Geschlecht /Altersgruppe: Baby, Kleinkind 1-2, 2-3, Kindergartenkind 3-4, 4-5, 5-6, Schulkind 6-7, 7-8, Jugendlicher / junge Erwachsene, Erwachsene, Senioren – Sie erleichtern uns damit die Ausgabe der Päckchen an die richtigen Empfänger.
  • packen Sie nicht nur Päckchen für Kleinkinder, auch Jugendlich und Erwachsene freuen sich über ein Weihnachtsgeschenk.
  • packen Sie keinen Alkohol, keine Zigaretten, keine gebrauchten Schuhe, keine gebrauchte Kleidung, keine benutzten Kuscheltiere, keine offenen Kosmetikartikel oder abgelaufene Lebensmittel in die Päckchen – damit vermeiden Sie Enttäuschung bei den Tafelkunden.
  • packen Sie ein Päckchen, dass einen Wert von mindestens 10 € hat – so helfen Sie mit, dass die Verteilung der Päckchen gerechter ausfällt.  


Bitte packen Sie lieber nur ein oder wenige Päckchen; aber dafür so, wie für gute Freunde, denn weniger ist oftmals mehr:
Süßigkeiten, Kaffee, Tee, Kekse, altersgerechte neue Bücher oder CDs, neue Spiele, neue Hygieneartikel oder ungeöffnete Kosmetika, neuer Weihnachtsschmuck, neue funktionierende Lichterketten, Gutscheine etc.

Seien Sie nochmals bedankt für alle schönen, liebe- und respektvoll gepackten Päckchen, die bei den Beschenkten große Freude ausgelöst haben und bitte verzeihen Sie uns unsere kritischen Worte, wir denken jedoch, unter Freunden darf es offene Worte geben.

Wir wünschen Ihnen trotz Corona ein wunderbares Jahr, voller schöner Erlebnisse, tiefer Freundschaften und glücklicher Tage, bleiben Sie gesund und guter Dinge.

Das Team der Hanauer Tafel

 


Lockdown im KLEINEN LADEN der Hanauer Tafel

Der Kleine Laden der Hanauer Tafel muss leider mindestens bis zum 31.01.2021 geschlossen bleiben.

Derzeit können deshalb keine Sachspenden entgegengenommen werden. Bitte stellen Sie keine Sachspenden vor unsere geschlossene Tür. Die Spenden würden durch die Witterung verdorben und müssten entsorgt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen, gerne können Sie uns für weitere Informationen unter 06181/952950 – 16 oder 19 erreichen.

Die Hanauer Tafel ist geöffnet, die Ausgabe erfolgt wie gewohnt Montag, Mittwoch und Freitag. Tafelausweise können wieder mittwochs zwischen 9.00 und 12.00 Uhr beantragt werden.

 

 


OB Kaminsky besucht wieder Weihnachtspäckchen - Aktion der Hanauer Tafel

Seit einem Jahrzehnt bereits bedenkt die Hanauer Tafel ihre Kundinnen und Kunden mit besonderen Weihnachtspäckchen.

Traditionellerweise hilft Oberbürgermeister Claus Kaminsky für kurze Zeit bei der Ausgabe mit. „In dieser schwierigen Corona-Lage ist diese Aktion als zusätzliches Signal der Solidarität und Nächstenliebe umso notwendiger“, meinte der OB im Gespräch mit Jutta Knisatschek, Geschäftsführerin der Stiftung Lichtblick der evangelischen Marienkirchengemeinde, welche die Hanauer Tafel betreibt.

Rund 2600 Päckchen sind es diesmal, die an drei Vergabetagen am Johanneskirchplatz verschenkt werden. Schulen, Kinder-Tagesstätten, Vereine, Altenheime, Unternehmen und Privatpersonen haben sich an der Aktion wieder beteiligt. „Die Werbetrommel dafür müssen wir kaum mehr rühren, das ist fast ein Selbstläufer, viele Spender sind schon jahrelang dabei“, berichten Knisatschek und Annette Geier-Neugebauer vom Tafel-Team dankbar.

Die Stiftung Lichtblick gibt den Spendenwilligen eine Packliste an die Hand, sobald die ersten Anfragen schon nach den Sommerferien erfolgen. Weder Alkohol noch Zigaretten sollen zu den Weihnachtsgaben gehören, vielmehr empfiehlt sie Mittel zur Körperpflege, Kosmetika, Spiele für Kinder, Bücher oder Süßes. Für welche Altersspanne und welches Geschlecht die Päckchen gedacht sind, müssen die Packenden bei der Abgabe vermerken. Adressen mit 20 und mehr Päckchen fährt eine Tafel-Ehrenamtliche ab und sammelt sie ein. Die anderen bringen die Weihnachtsgaben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt am Johanneskirchplatz vorbei.

Der organisatorische Aufwand ist bei dieser Adventsaktion nicht nur deswegen immens. Knisatschek berichtet, dass die Second-Hand-Artikel aus dem Tafelladen rechtzeitig genug verkauft sein müssen, um Stauraum für all die Päckchen zu schaffen. Diese wiederum zu sortieren, nimmt allein rund zwei Wochen in Anspruch. Aus verschiedenen Stapeln wird dann ausgesucht, was zu welchem Kunden oder welcher Kundin passt, wenn die Bedürftigen sich Lebensmittel um die Ecke abgeholt haben und dann mit dem Abholausweis zur Ladentreppe kommen.

OB Kaminsky dankt Knisatschek und dem Tafel-Team für „den großen ehrenamtlichen Aufwand nicht nur zur Weihnachtszeit“.  Die Lichtblick-Geschäftsführerin berichtet, dass zu den ca. 650 Tafelausweisen, die mehr als 2000 Menschen entsprechen, welche die Hanauer Tafel unterstützt, bedingt durch die Pandemie jetzt weitere 20 Tafelausweise hinzugekommen seien. Kaminsky meint: „Das zeigt, dass Corona die Kluft zwischen Arm und Reich weiter verschärft.“ Sozialpolitisch sei das „höchst bedenklich“, denn es ist grundsätzlich besser, dass Betroffene sich selbst versorgen können. Angebote wie das der Hanauer Tafel, sollten „nur ein ergänzendes Angebot sein“.

 


Frau Dr. Katja Leikert besucht die Hanauer Tafel

Zu Weihnachten unterstützt Dr. Katja Leikert regelmäßig eine soziale Einrichtung in ihrem Wahlkreis mit einer Spende.

In diesem Jahr überreichte die CDU – Bundestagsabgeordnete einen Scheck über 1.000 € an das Team der Hanauer Tafel.

„Die Hanauer Tafel ist leider unverzichtbar geworden. Ich habe großen Respekt und bin sehr dankbar für den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer. Mit meiner Spende möchte ich einen kleinen Beitrag leisten und auf die wichtige Arbeit der Hanauer Tafel aufmerksam machen“, erläuterte Frau Dr. Leikert bei ihrem Besuch in der Hanauer Tafel.

 

Bild: Inmitten der Weihnachtspäckchen ganz Corona - konform: v.L.
Gordana Herzberger - Kapetanic, Dr. Katja Leikert, Jutta Knisatschek, Annette Geier - Neugebauer 

 


Geschenke statt Gansessen

DANKE in diesen schwierigen Zeiten für diese großzügigen und gesegneten Gaben.

Eigentlich hätte es lange Gesicherter bei den Tafelkunden geben müssen, denn das inzwischen schon traditionelle Gansessen im St. Vinzenz – Krankenhaus muss wie so vieles in diesem Jahr Corona – bedingt leider ausfallen.

Damit dennoch Weihnacht werden kann und die Stimmung fröhlich bleibt, haben die Mitarbeitenden des St. Vinzenz Krankenhauses eine große Menge Sachspenden für die Tafelkunden gesammelt, wie haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel und für eine Geldspende für die Hanauer Tafel zusammengelegt.

Diese Gaben können zwar den köstlichen und märchenhaften Nachmittag mit Gänseessen, Kaffeetrinken und Märchenerzählerin nicht ganz ersetzen, aber ein großer Trost sind sie dennoch. Zumal Konventsoberin Annette Becker und Ihre Schwestern, wie jedes Jahr liebevoll Geschenketüten mit Stollen, Keksen und Schokolade gefüllt und mit weihnachtlicher Dekoration versehen haben.

Ein ganz großes Dankeschön allen Beteiligten für ihr herzliches Bemühen um die Hanauer Tafel sagt das Tafelteam!

Bild: Die Pflegedienstleitung Frau Jutta Berg übergab mit Abstand und kontaktlos die Vielfalt der Leckereien an die Tafelleitung Frau Annette Geier-Neugebauer.

 


Hanau steht auf Hygiene   -   die Hanauer Tafel auch

„Danke“ sagen wir dem Hygieneteam der Stadt Hanau für einen tollen Desinfektionsständer, Desinfektionsmittel, einer Urkunde, Aufkleber und Masken.

Gordana Herzberger-Kapetanic, Annette Geier-Neugebauer und Adoni Hanna-Bulus freuen sich sehr, dass die Hanauer Tafel den Hygiene Check der Stadt Hanau bestanden hat.

Die Sicherheit von Tafelkunden und Mitarbeitenden steht bei der Hanauer Tafel an erster Stelle.

Die Hanauer Tafel ist eine der wenigen Tafeln in Hessen, die auch während des ersten lockdown im Frühjahr durchgängig geöffnet blieb. Strenge Sicherheitsmaßnahmen, großes Engagement der Tafelmitarbeitenden und viel Geduld bei den Tafelkunden haben dies ermöglicht.  Derzeit dürfen nur 4 Tafelkunden den Ausgaberaum der Hanauer Tafel gleichzeitig betreten und dort einmal in der Woche Lebensmittel einkaufen.  Selbstverständlich nur mit Maske und der Bitte sich zuvor die Hände zu desinfizieren. Daraus ergeben sich leider längere Wartezeiten, aber im Sinne einer sicheren Lebensmittelausgabe sind diese zu vertreten. 

 


Solidarität mit der Tafel

Da das Hessische Sozialministerium angeordnet hat, dass unsere gemeinnützigen Helfer zu ihrem eigenen Schutz zurzeit nicht in der Tafel arbeiten dürfen, haben wir Unterstützung durch Mitarbeitende des Main-Kinzig-Kreises und Mitarbeitende der Stadt Hanau erhalten.  

Wir danken unseren ehrenamtlichen und gemeinnützigen Helfern für ihr langes Durchhalten und ihre große Solidarität und Loyalität mit der Hanauer Tafel in dieser schwierigen Zeit und bedanken uns gleichzeitig bei den Mitarbeitenden der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises und unseren hauptamtlichen Mitarbeitenden für ihr engagiertes und beherztes Zupacken. Ohne diese fleißigen und mutigen Helfer müsste die Hanauer Tafel auch schließen.

Die Hanauer Tafel erlebt zudem eine Welle der Solidarität:

Hanauer Bürger spendeten haltbare Lebensmittel, Schulen sammeln Spenden und Lebensmittel, IKEA, das Wirtshaus am See und Ellis Café schenkten uns Lebensmittel, Tschibo spendete Kaffee, dean&david Gemüse und die Almadiyya Muslim Jugendorganisation unterstützte die Tafel gleichfalls mit haltbaren Lebensmitteln. Auch die Baugesellschaft Hanau will die Hanauer Tafel noch mit haltbaren Lebensmitteln unterstützen. Nicht zu vergessen die Märkte und Geschäfte, die trotz „Hamsterkäufen“ übereifriger Bürger noch an die Tafel denken und weiterhin Lebensmittel abgeben.

Die Hanauer Tafel sagt allen ein herzliches Dankeschön – so können wir auch die „Corona“ – Zeit überstehen.