Lockdown im KLEINEN LADEN der Hanauer Tafel

Der Kleine Laden der Hanauer Tafel muss leider mindestens bis zum 31.01.2021 geschlossen bleiben.

Derzeit können deshalb keine Sachspenden entgegengenommen werden. Bitte stellen Sie keine Sachspenden vor unsere geschlossene Tür. Die Spenden würden durch die Witterung verdorben und müssten entsorgt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen, gerne können Sie uns für weitere Informationen unter 06181/952950 – 16 oder 19 erreichen.

Die Hanauer Tafel ist geöffnet, die Ausgabe erfolgt wie gewohnt Montag, Mittwoch und Freitag. Tafelausweise können wieder mittwochs zwischen 9.00 und 12.00 Uhr beantragt werden.

 

 


OB Kaminsky besucht wieder Weihnachtspäckchen - Aktion der Hanauer Tafel

Seit einem Jahrzehnt bereits bedenkt die Hanauer Tafel ihre Kundinnen und Kunden mit besonderen Weihnachtspäckchen.

Traditionellerweise hilft Oberbürgermeister Claus Kaminsky für kurze Zeit bei der Ausgabe mit. „In dieser schwierigen Corona-Lage ist diese Aktion als zusätzliches Signal der Solidarität und Nächstenliebe umso notwendiger“, meinte der OB im Gespräch mit Jutta Knisatschek, Geschäftsführerin der Stiftung Lichtblick der evangelischen Marienkirchengemeinde, welche die Hanauer Tafel betreibt.

Rund 2600 Päckchen sind es diesmal, die an drei Vergabetagen am Johanneskirchplatz verschenkt werden. Schulen, Kinder-Tagesstätten, Vereine, Altenheime, Unternehmen und Privatpersonen haben sich an der Aktion wieder beteiligt. „Die Werbetrommel dafür müssen wir kaum mehr rühren, das ist fast ein Selbstläufer, viele Spender sind schon jahrelang dabei“, berichten Knisatschek und Annette Geier-Neugebauer vom Tafel-Team dankbar.

Die Stiftung Lichtblick gibt den Spendenwilligen eine Packliste an die Hand, sobald die ersten Anfragen schon nach den Sommerferien erfolgen. Weder Alkohol noch Zigaretten sollen zu den Weihnachtsgaben gehören, vielmehr empfiehlt sie Mittel zur Körperpflege, Kosmetika, Spiele für Kinder, Bücher oder Süßes. Für welche Altersspanne und welches Geschlecht die Päckchen gedacht sind, müssen die Packenden bei der Abgabe vermerken. Adressen mit 20 und mehr Päckchen fährt eine Tafel-Ehrenamtliche ab und sammelt sie ein. Die anderen bringen die Weihnachtsgaben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt am Johanneskirchplatz vorbei.

Der organisatorische Aufwand ist bei dieser Adventsaktion nicht nur deswegen immens. Knisatschek berichtet, dass die Second-Hand-Artikel aus dem Tafelladen rechtzeitig genug verkauft sein müssen, um Stauraum für all die Päckchen zu schaffen. Diese wiederum zu sortieren, nimmt allein rund zwei Wochen in Anspruch. Aus verschiedenen Stapeln wird dann ausgesucht, was zu welchem Kunden oder welcher Kundin passt, wenn die Bedürftigen sich Lebensmittel um die Ecke abgeholt haben und dann mit dem Abholausweis zur Ladentreppe kommen.

OB Kaminsky dankt Knisatschek und dem Tafel-Team für „den großen ehrenamtlichen Aufwand nicht nur zur Weihnachtszeit“.  Die Lichtblick-Geschäftsführerin berichtet, dass zu den ca. 650 Tafelausweisen, die mehr als 2000 Menschen entsprechen, welche die Hanauer Tafel unterstützt, bedingt durch die Pandemie jetzt weitere 20 Tafelausweise hinzugekommen seien. Kaminsky meint: „Das zeigt, dass Corona die Kluft zwischen Arm und Reich weiter verschärft.“ Sozialpolitisch sei das „höchst bedenklich“, denn es ist grundsätzlich besser, dass Betroffene sich selbst versorgen können. Angebote wie das der Hanauer Tafel, sollten „nur ein ergänzendes Angebot sein“.

 


Frau Dr. Katja Leikert besucht die Hanauer Tafel

Zu Weihnachten unterstützt Dr. Katja Leikert regelmäßig eine soziale Einrichtung in ihrem Wahlkreis mit einer Spende.

In diesem Jahr überreichte die CDU – Bundestagsabgeordnete einen Scheck über 1.000 € an das Team der Hanauer Tafel.

„Die Hanauer Tafel ist leider unverzichtbar geworden. Ich habe großen Respekt und bin sehr dankbar für den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer. Mit meiner Spende möchte ich einen kleinen Beitrag leisten und auf die wichtige Arbeit der Hanauer Tafel aufmerksam machen“, erläuterte Frau Dr. Leikert bei ihrem Besuch in der Hanauer Tafel.

 

Bild: Inmitten der Weihnachtspäckchen ganz Corona - konform: v.L.
Gordana Herzberger - Kapetanic, Dr. Katja Leikert, Jutta Knisatschek, Annette Geier - Neugebauer 

 


Geschenke statt Gansessen

DANKE in diesen schwierigen Zeiten für diese großzügigen und gesegneten Gaben.

Eigentlich hätte es lange Gesicherter bei den Tafelkunden geben müssen, denn das inzwischen schon traditionelle Gansessen im St. Vinzenz – Krankenhaus muss wie so vieles in diesem Jahr Corona – bedingt leider ausfallen.

Damit dennoch Weihnacht werden kann und die Stimmung fröhlich bleibt, haben die Mitarbeitenden des St. Vinzenz Krankenhauses eine große Menge Sachspenden für die Tafelkunden gesammelt, wie haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel und für eine Geldspende für die Hanauer Tafel zusammengelegt.

Diese Gaben können zwar den köstlichen und märchenhaften Nachmittag mit Gänseessen, Kaffeetrinken und Märchenerzählerin nicht ganz ersetzen, aber ein großer Trost sind sie dennoch. Zumal Konventsoberin Annette Becker und Ihre Schwestern, wie jedes Jahr liebevoll Geschenketüten mit Stollen, Keksen und Schokolade gefüllt und mit weihnachtlicher Dekoration versehen haben.

Ein ganz großes Dankeschön allen Beteiligten für ihr herzliches Bemühen um die Hanauer Tafel sagt das Tafelteam!

Bild: Die Pflegedienstleitung Frau Jutta Berg übergab mit Abstand und kontaktlos die Vielfalt der Leckereien an die Tafelleitung Frau Annette Geier-Neugebauer.

 


Hanau steht auf Hygiene   -   die Hanauer Tafel auch

„Danke“ sagen wir dem Hygieneteam der Stadt Hanau für einen tollen Desinfektionsständer, Desinfektionsmittel, einer Urkunde, Aufkleber und Masken.

Gordana Herzberger-Kapetanic, Annette Geier-Neugebauer und Adoni Hanna-Bulus freuen sich sehr, dass die Hanauer Tafel den Hygiene Check der Stadt Hanau bestanden hat.

Die Sicherheit von Tafelkunden und Mitarbeitenden steht bei der Hanauer Tafel an erster Stelle.

Die Hanauer Tafel ist eine der wenigen Tafeln in Hessen, die auch während des ersten lockdown im Frühjahr durchgängig geöffnet blieb. Strenge Sicherheitsmaßnahmen, großes Engagement der Tafelmitarbeitenden und viel Geduld bei den Tafelkunden haben dies ermöglicht.  Derzeit dürfen nur 4 Tafelkunden den Ausgaberaum der Hanauer Tafel gleichzeitig betreten und dort einmal in der Woche Lebensmittel einkaufen.  Selbstverständlich nur mit Maske und der Bitte sich zuvor die Hände zu desinfizieren. Daraus ergeben sich leider längere Wartezeiten, aber im Sinne einer sicheren Lebensmittelausgabe sind diese zu vertreten. 

 


Solidarität mit der Tafel

Da das Hessische Sozialministerium angeordnet hat, dass unsere gemeinnützigen Helfer zu ihrem eigenen Schutz zurzeit nicht in der Tafel arbeiten dürfen, haben wir Unterstützung durch Mitarbeitende des Main-Kinzig-Kreises und Mitarbeitende der Stadt Hanau erhalten.  

Wir danken unseren ehrenamtlichen und gemeinnützigen Helfern für ihr langes Durchhalten und ihre große Solidarität und Loyalität mit der Hanauer Tafel in dieser schwierigen Zeit und bedanken uns gleichzeitig bei den Mitarbeitenden der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises und unseren hauptamtlichen Mitarbeitenden für ihr engagiertes und beherztes Zupacken. Ohne diese fleißigen und mutigen Helfer müsste die Hanauer Tafel auch schließen.

Die Hanauer Tafel erlebt zudem eine Welle der Solidarität:

Hanauer Bürger spendeten haltbare Lebensmittel, Schulen sammeln Spenden und Lebensmittel, IKEA, das Wirtshaus am See und Ellis Café schenkten uns Lebensmittel, Tschibo spendete Kaffee, dean&david Gemüse und die Almadiyya Muslim Jugendorganisation unterstützte die Tafel gleichfalls mit haltbaren Lebensmitteln. Auch die Baugesellschaft Hanau will die Hanauer Tafel noch mit haltbaren Lebensmitteln unterstützen. Nicht zu vergessen die Märkte und Geschäfte, die trotz „Hamsterkäufen“ übereifriger Bürger noch an die Tafel denken und weiterhin Lebensmittel abgeben.

Die Hanauer Tafel sagt allen ein herzliches Dankeschön – so können wir auch die „Corona“ – Zeit überstehen.

 

 

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