W I C H T I G
An alle Tafelkunden!

Ab 03.01.2022 gilt in der Hanauer Tafel 3G mit Nachweis:

- Genesen
- Geimpft
- Getestet (gültig 24 Stunden)

 


Weihnachten bei der Hanauer Tafel

Die Lebensmittelausgabe der Hanauer Tafel am Johanneskirchplatz 7 wurde im Advent festlich geschmückt: Sterne, Lichterketten, Tannengirlanden verbreiteten einen vorweihnachtlichen Glanz.  

An den letzten drei Ausgabetagen vor der Weihnachtspause wurden die fleißigen Helfer der Hanauer Tafel mit ihren roten Zipfelmützen fast schon selbst zu Weihnachtswichteln. Der Kleine Laden musste schon Mitte November leergeräumt werden, um in den Regalen Platz für die vielen hundert Weihnachtspäckchen zu schaffen, die für die Ausgabe im Dezember sortiert und eingeräumt werden mussten.  

Der Eifer, mit dem Schulen, Kindergärten, Kirchengemeinden, Firmen und viele Privatpersonen sich auch in diesem Jahr an der Weihnachtspäckchenaktion der Hanauer Tafel beteiligt haben, war auch im 2. Winter der Corona – Pandemie ungebrochen.

Insgesamt wurden 2073 bunte Päckchen für die Kunden der Hanauer Tafel abgeholt und von Spendern abgegeben.

Aufgrund der Beschränkungen konnten die Päckchen nicht im sonst üblichen festlichen Rahmen an die Familien und Einzelpersonen ausgegeben werden. Sie wurden den Tafelkunden – begleitet mit guten Wünschen zum Weihnachtsfest - nur aus dem Kleinen Laden herausgereicht. Dennoch ließ es sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky nicht nehmen, auf einen kurzen Besuch in der Tafel vorbei zu kommen und die „Päckchenpracht“ zu bewundern. Der ehemalige Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Karl Eyerkaufer und seine Frau Marion - gerade von einer Hilfsreise in Beruwala/Sri Lanka heimgekehrt -  halfen hingegen wie jedes Jahr kräftig und gut gelaunt bei der Ausgabe der Päckchen mit. 

Weil das überaus beliebte Gänseessen für die Kunden der Hanauer Tafel leider auch in diesem Jahr wegen der Ansteckungsgefahr ausfallen musste, hatten die Schwestern des St. Vinzenz – Krankenhauses ebenfalls wieder eine Vielzahl kleiner Geschenke gebastelt und der Tafel zukommen lassen.

Dank einer großzügigen Spende der Firma Permira aus Frankfurt und der Unterstützung der Metzgerei Eidmann aus Bruchköbel konnten auch alle Tafelkunden wieder einem Weihnachtsbraten ihrer Wahl mit nach Hause nehmen.

Erschöpft aber glücklich schlossen die Mitarbeitenden der Hanauer Tafel und ihre fleißigen Helfer am 17. Dezember die Türen der Hanauer Tafel und verabschiedeten sich in die wohlverdiente Winterpause.

 


Sehr geehrte Tafelkunden und Tafelkundinnen,
liebe Spender und Spenderinnen und Unterstützende der Hanauer Tafel,

schon bald beginnt die Adventszeit und damit auch die Vorbereitungen auf die Weihnachtspäckchen Aktion der Hanauer Tafel.

 

Damit die eingehenden Weihnachtspäckchen untergebracht und einsortiert werden können, bleibt der „Kleine Laden“ ab 15.11.2021 geschlossen und öffnet wieder ab 10.01.2022.

Wenn Sie sich an der Weihnachtspäckchenaktion der Hanauer Tafel beteiligen wollen, können Sie Ihr Päckchen während der Ausgabezeiten der Hanauer Tafel - Montag, Mittwoch und Freitag von 14.00 - 17.30 Uhr im Kleinen Laden, Ramsaystr. 17 abgeben oder nach telefonischer Rücksprache unter 952950-19/16 im Büro, Ramsaystr. 17. Der letzte Abgabetag für Weihnachtspäckchen ist der 16.12.2021. Ab 20 Stück können die Päckchen auch vom Tafelteam abgeholt werden.

Die Ausgabe der Päckchen erfolgt an den letzten 3 Ausgabetagen vor der Weihnachtspause: am 13., 15. und 17.12.2021

Sachspenden können in dieser Zeit nicht angenommen werden. Die Abgabe von Sachspende ist ab 03.01.2022 wieder möglich.

Die Lebensmittelausgabe ist vom 20.12.2021 bis zum 31.12.2021 geschlossen und öffnet wieder ab 03.01.2022.

Die Beantragung von Tafelausweisen ist wieder ab 05.01.2021 möglich.

Wir bitten für diese Änderungen um Ihr Verständnis und wünschen allen Lesern eine frohe Advents- und Vorweihnachtszeit.

Das Team der Hanauer Tafel

 


Ranzen und Schultüten für die Hanauer Tafel

Der erste Schultag ist bekannter Maßen ein wichtiges Ereignis im Leben eines Kindes.

 

von links Frau Greville-Morris von „Lassners Taschen und Ranzen“  und Annette Geier – Neugebauer, Leiterin der Hanauer

 

 

Stolz und aufgeregt gehen die Kleinen dem beginnenden „Ernst des Lebens“ entgegen. Da ist es schön, wenn zum Trost Süßes aus der Schultüte winkt und ein neuer bunter Ranzen den „Rücken stärkt“.

Das ist leider nicht für alle Kinder der Fall. Viele Kinder der Tafelkunden haben weder Schultüte, noch Ranzen und manche tragen ihre Hefte und Bücher in einer Plastiktüte in die Schule. Solchermaßen bereits am ersten Schultag stigmatisiert, lässt sich kaum von einem guten Start in die Schulzeit ausgehen. 

(Auf dem Bild von links Frau Greville-Morris von „Lassners Taschen und Ranzen“ und Annette Geier – Neugebauer, Leiterin der Hanauer Tafel)

 

 

Die beiden Tafelleiterinnen, Gordana Herzberger – Kapetanic und Annette Geier – Neugebauer, selbst Mütter, sannen auf Abhilfe. Mit einem vierstelligen Betrag aus der Bürgerstiftung Hanau -Stadt und Land ausgestattet, schien es möglich für die Erstklässler unter den Kindern der Tafelkunden Ranzen und Schultüten zu erwerben. Ein Blick auf die Preise für Schulranzen belehrte sie indes schnell eines Besseren. Statt der benötigten 36 Ranzen, hätten nicht einmal die Hälfte der Kinder ausgestattet werden können.

Hilfe in der Not kam durch die Unterstützung des Schulranzen-Fachcenters Lassners Schulzeit aus Frankfurt, die von Lieferanten neue Schulranzen zu einem außergewöhnlich reduzierten Selbstkostenpreis weitergeben konnten. Pünktlich vor den Sommerferien wurden zwei Paletten mit 42 funkelnagelneue Ranzen in die Tafel geliefert, viele bereits mit Mäppchen und Turnbeuteln gefüllt und bereit, auch die kleinen Rücken der Kinder der Tafelkunden zu stärken.  

 

 

Da blieb sogar noch Geld für Schultüten übrig, die die Firma Stylex Schreibwaren GmbH aus Bad Bentheim zum Sonderpreis beisteuerte und noch mit Mäppchen und Schulsachen ausstattete, während der REWE – Markt Stoll aus Langenselbold diese sogar spendete.  Das Tafelteam packte noch Süßigkeiten und Stifte hinzu und übergab die Schulranzen und Schultüten an die Familien der Erstklässler, die sich sehr über diese zusätzliche Gabe freuten. So gerüstet sollte der Start in die Schule wohl gelingen. Alles Gute für die Kleinen wünscht die Hanauer Tafel!

Damit die Hanauer Tafel von LICHTBLICK weiterhin für Menschen in Not aktiv sein kann, braucht sie dringend Fahrer und Beifahrer. Menschen, die bei der Hanauer Tafel mithelfen wollen, benötigen einen Führerschein-Klasse 3, bzw. eine neue Fahrerlaubnis B, BE, L, AM, C1 und C1E, sollten gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift haben, in hohem Maße zuverlässig und verbindlich sein und wenigstens einmal in der Woche 6 – 7 Stunden Zeit (7:30 – ca. 14:00 Uhr) investieren können. Die Fahrer sind die „Aushängeschilder“ der Hanauer Tafel und ein wichtiger Teil des Helfersystems!

 


Grüne Soße Einladung im Vinzenz Krankenhaus fällt aus

Trotz Pandemie:  Liebevolle Ostergaben des St. Vinzenz Krankenhauses

 

Bereits seit vielen Jahren gehört die Einladung zum Grüne Soße Essen im Vinzenz Krankenhaus für die Kunden der Hanauer Tafel zu einem der Höhepunkte im Jahreskreis. Schon in 2020 musste diese liebgewordene Tradition wegen der Corona Pandemie ausfallen und leider kann diese von den Schwestern und Mitarbeitenden des Vinzenz Krankenhauses so leidenschaftlich vorbereitete Veranstaltung wegen der Corona Beschränkungen auch in diesem Jahr nicht stattfinden – was sowohl die Tafelkunden als auch die Mitarbeitenden des Vinzenz Krankenhauses sehr betrübt.

Ein großer Dank geht an Konventsoberin Schwester Annette Bieker und Ihr Team sowie an Pflegedirektorin Frau Jutta Berg und die Mitarbeiter des St. Vinzenz Krankenhauses, die es sich nicht nehmen ließen, dennoch ein wenig Osterstimmung in die Hanauer Tafel zu bringen und haltbare Lebensmittel und Hygieneartikeln für den täglichen Bedarf spendeten. Diese Gaben sind besonders willkommen, da aufgrund der Feiertage einige Ausgaben in der Hanauer Tafel ausfallen müssen und die haltbaren Lebensmittel diese Zeit überbrücken helfen.

Vor allem freuen sich die Tafelmitarbeitenden, die vielen liebevoll gebastelten und wunderbar befüllten Osterkörbchen aus dem Vinzenz Krankenhaus an die Tafelkunden auszugeben, denn die Tafel ist seit Montag, 22.03.2021 wieder geöffnet.

„Schön zu spüren, dass wir nicht alleine sind in den ungewissen Zeiten der Pandemie“, bedankt sich Annette Geier - Neugebauer, Leiterin der Hanauer Tafel.

 


Masken von den Tafeln

Der neueste Beschluss der Bundesregierung zu den aktuellen Maßnahmen im Lockdown

 

schreibt das Tragen von medizinischen Masken = OP-Masken oder FFP 2 Masken im öffentlichen Raum vor. Diese Masken können nicht wie Stoffmasken immer wieder gewaschen und erneut getragen werden und sind deshalb auf Dauer recht kostspielig.

Um auch Menschen mit „kleinem Budget“ das Tragen dieser Masken zu ermöglichen, hat die hessische Landesregierung angekündigt bedürftige Menschen mit 1 Million Masken zu versorgen.

„Die Verteilung der Masken soll über die Hessischen Tafeln erfolgen“ wurden die Leiterinnen der Hanauer Tafel Annette Geier – Neugebauer und Gordana Herzberger – Kapetanic von der Hessischen Landesregierung überrascht. Leider wurde diese grundsätzlich gute und sinnvolle Aktion weder mit dem Hessischen Tafelverband noch mit den Tafeln abgestimmt und auf die Ankündigung folgte auch noch keine Lieferung der versprochenen 1.000 000 Masken.  

OB Claus Kaminsky war wichtig, dass die Tafelkunden mit den ab dem 23.01.2021 vorgeschriebenen Masken kostenlos versorgt werden können, deshalb sprang die Stadt Hanau in die Bresche. Pünktlich vor der Lebensmittelausgabe am Freitag brachte Sven Holzschuh vom Hygiene-Team der Stadt Hanau 2.000 Masken für die Ausgabe an die Tafelkunden vorbei. „Die zusätzliche und ungeplante Abgabe der Masken an die Tafelkunden wird zwar die Lebensmittelausgabe verlängern, aber wir wollen tun, was wir können, um die Tafelkunden zu unterstützen“, ließen sich Herzberger-Kapetanic und Geier-Neugebauer vernehmen.

„Schön, wenn auf diese Weise „kleine Pannen“ zwischen Planung und Ausführung in dieser schwierigen Zeit doch noch gemeinsam bewältigt werden können. Diese Seite der Pandemie sollten wir nicht unterschätzen“, meinte Jutta Knisatschek, Geschäftsführerin von LICHTBLICK.